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Sanierung "Roter Zellenbau"

Bild: Lotusbrunnen

Bild und Download in neuem Fenster: Roter Zellenbau, Schnitt

Bild: Zellenbau, Innenansicht

Bild: Zelle
Fotos und Schnitt:
Amt Schwäbisch Gmünd

  

Beschreibung

Das ehemalige Nonnenkloster Gotteszell des Dominikaner-Ordens wurde nach der Säkularisation in ein "Zuchthaus" und 1871 in eine Strafanstalt für weibliche Gefangene umgewandelt. Der nach seiner Klinkerfassade so genannte "Rote Zellenbau" wurde 1893 als erstes Haftgebäude im ehemaligen Kloster in der für diese Zeit typischen Gefängnisarchitektur errichtet. Das Gebäude war in die Jahre gekommen und eine Generalsanierung notwendig geworden. Durch Umorganisation im Zusammenhang mit dem Neubau einer Küche und der Verlagerung des Krankenreviers gelang es, das Gebäude für die Bauzeit frei zu setzen. Nach 13-monatiger Bauzeit konnten die Gefangenen Ende 2010 das Gebäude wieder beziehen. Selbstverständlich wurde dabei auch der bauliche Brandschutz heutigen Standards angepasst. Entstanden sind 45 Einzelhafträume, ein Gemeinschaftshaftraum, ein Aufenthaltsraum mit Küche, eine separate Küche, Büros für Beamte und im UG neben Technikräumen eine Lehrküche mit Schulungsraum und moderne Arbeitsplätze für die technische Abteilung der Justizvollzugsanstalt.
 

Projektdaten

Bauherr und Architekt:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Schwäbisch Gmünd

Technische Ausrüstung:
gecon Engineering, Göppingen (Heizung, Lüftung, Sanitär)
Kummich & Weißkopf, Bopfingen (Elektro)

Tragwerksplanung:
Köhler + Graupner, Schwäbisch Gmünd

Gesamtbaukosten:
1,326 Mio. €

Bauzeit:
11/2009–12/2010

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