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Amtshaus Bretten, Sanierung und Umbau für das Notariat

Bild: Amtshaus Bretten, Gebäudeansicht

Bild: Treppenhaus

Bild: Flur

Bild: Fenster zum Treppenhaus
Fotos:
Ingeborg Lehmann, St. Märgen

  

Beschreibung

Geschichte
Das klassizistische Gebäude wurde 1783/1784 nach Plänen von Jakob Messing und Nicolaus Schwartz errichtet und 1887/88 von Joseph Durm erweitert. Der zweistöckige Massivbau mit rechteckigem Grundriss zeigt an zwei Seiten einen Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel. Ein umlaufendes, sich verkröpfendes Gesims trennt die beiden Stockwerke.

Sanierung und Umbau
Mit der Verwaltungsstrukturreform 2004 wurde das im ehemaligen "Amtshaus" Bretten untergebrachte Forstamt aufgelöst. Die freigewordenen Räume wurden für das Notariat saniert und umgebaut. Die Umbaumaßnahmen haben die historischen Raumproportionen wiederhergestellt. Abgehängte Decken aus den 70er Jahren wurden ausgebaut. Vorhandene Stuckprofilierungen in den Zimmern und Fluren wurden freigelegt und wieder sichtbar gemacht. Für das repräsentative Treppenhaus wurde der ursprüngliche räumliche Kontext rekonstruiert. Neben der Herstellung von zeitgemäßen Büroarbeitsplätzen wurden insbesondere Defizite im Brand- und Wärmeschutz beseitigt sowie ein barrierefreier Gebäudezugang hergestellt.


Projektdaten

Bauherr und Projektsteuerung:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe

Planung und Objektüberwachung:
Oertel und Biehler Architekten, Karlsruhe

Technische Ausrüstung:
Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe

Gesamtbaukosten:
360.000 €

Bauzeit:
2010 – 2011

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