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Clara-Schumann-Gymnasium, Lahr, Neubau Sporthalle

Bild: Außenaufnahme bei Nacht

Bild: Belichtung der Halle durch raumhohe Fenster

Bild: Glaskunst zwischen Eingangsbereich und Halle
Fotos:
Fritz Frech, Lahr

 

  

Beschreibung

Das Clara-Schumann-Gymnasium, mit Internat und musischem Ausbildungsschwerpunkt, ist eine der wenigen Schulen in staatlichem Eigentum und damit eine Besonderheit im ansonsten in kommunaler Trägerschaft befindlichen Schulbetrieb.

Situation
Der Sportunterricht fand in der Vergangenheit in der Festhalle der Schule statt, die weder in der Größe noch nach den Sicherheitsvorschriften einem modernen Sportunterricht genügte. Die neue, in drei Teile abtrennbare Halle, erfüllt nun alle Anforderungen. Sie liegt günstig zwischen der Schule und dem Sportplatz und vervollständigt damit die Gesamtanlage in nahezu idealer Weise. Durch die Zugangsmöglichkeit zu Umkleideräumen und sanitären Anlagen vom Sportplatz aus, wurde auch dessen Nutzbarkeit wesentlich verbessert. Die Belichtung der Halle erfolgt mit Tageslicht durch Oberlichter und raumhohe Fenster. Die extensiv begrünten Dächer schaffen optisch den Übergang zur angrenzenden Landschaft. Auf den Profilglaswänden des Eingangsbereichs, haben die Schüler des Gymnasiums das Thema "Bewegung und Sport" künstlerisch dargestellt. Das Gebäude ist barrierefrei.

Technische Gebäudeausrüstung
Für Heizung und Warmwassererzeugung steht ein Gasbrennwertkessel in Verbindung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Verfügung. Durch die Wärmepumpe werden ca. 50% der Jahresheizarbeit erbracht. Die Sporthalle hat eine Fußbodenheizung und verfügt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Warmes Wasser wird im Speicherladeprinzip (Legionellenprohylaxe) erzeugt. Die Duscharmaturen sind mit integrierten Magnetventilen zur thermischen Desinfektion ausgerüstet.

Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau, Amt Freiburg

Architekt:
Werkgruppe Lahr, Lahr

Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro:
Planungsbüro für Haustechnik Eichhorn, Friesenheim

Tragwerksplanung:
Dipl.-Ing. Eckhard Schmeiser, Friesenheim

Prüfingenieur:
Dr.-Ing. Petra Höß, Denzlingen

Gesamtbaukosten:
3,3 Mio. €

Bauzeit:
Oktober 2009 – Oktober 2010


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