Stolze Residenzen der Kurpfalz

Sitz von bedeutenden Fürsten und Adelsgeschlechtern, Ausdruck von Macht und Herrschaft: Erleben Sie die Prachtentfaltung der Renaissance und des Barocks in Perfektion.
In der Kurpfalz warten einige der glanzvollsten Schlösser und der bedeutendste Garten Baden-Württembergs auf Ihren Besuch:

  • Schloss Heidelberg
  • Barockschloss Mannheim
  • Schloss und Garten Schwetzingen.

Neben den drei großartigen Residenzen lohnt sich auch ein Besuch der mittelalterlichen Burgruine Dilsberg im Neckartal.

 

Bild: Schloss Heidelberg

Das Schloss Heidelberg gehört zu den bedeutendsten deutschen Kulturdenkmälern. Vom 13. bis zum 18. Jahrhundert erlebte es als Residenz der Kurfürsten von der Pfalz eine glanzvolle und wechselvolle Geschichte. Rund 300 Jahre wurde an der Anlage gearbeitet, dabei wechselten sich Aufbau und Verwüstung ab. So entstand im Lauf der Jahrhunderte ein Ensemble repräsentativer Schloss- und Gartenbaukunst mit großen künstlerischen Leistungen im Stil der Renaissance. Seit dem 19. Jahrhundert ist Heidelberg für seine romantisch anmutende Schlossruine weltberühmt.

Weitere Infos unter www.schloss-heidelberg.de.

Bild: Schloss Mannheim

Das Schloss Mannheim entstand ab 1720 unter Kurfürst Carl Philipp als eines der größten absolutistischen Barockschlösser am Oberrhein. Sein Nachfolger, der kunstsinnige Kurfürst Carl Theodor, vollendete die prächtige Schlossanlage und förderte Musik, Theater und Wissenschaften. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss fast völlig zerstört; in den sechziger Jahren als Zentrum der Wissenschaft und Forschung jedoch wieder aufgebaut. Seit April 2007 wird die historische Ausstattung mit ihren 21 großformatigen Tapisserien, wertvollen Möbeln, Gemälden, Porzellanen und Silberobjekten in den wieder eingerichteten Prunkräumen der Beletage präsentiert.

Weitere Infos unter www.schloss-mannheim.de.

Bild: Schloss Schwetzingen

Das Schloss Schwetzingen diente den Kurfürsten im 18. Jahrhundert als Sommerresidenz; das Innere des Schlosses ließen sie kostbar ausstatten. Unter der Federführung Carl Theodors entstand eine harmonisch gegliederte Gartenanlage mit einem zentralen Alleenkreuz, Wasserspielen und zahlreichen Lustbauten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie durch das natürliche Landschaftsbild des englischen Gartens erweitert. Die Einmaligkeit der Gartenanlagen, der Erhalt aller Parkbauten und das Zusammenwirken der geistigen Strömungen des 18. Jahrhunderts hat dazu bewogen, den Antrag für Schwetzingen zur Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO zu stellen.

Weitere Infos unter www.schloss-schwetzingen.de.

Bild: Burgruine Dilsberg

Über dem Neckartal östlich von Heidelberg erhebt sich malerisch auf einem Berg gelegen die Burgfeste Dilsberg. Von den Grafen von Lauffen Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut und seit Anfang des 14. Jahrhunderts im Besitz der Pfalzgrafen bei Rhein, erfüllte die heutige Burgruine lange Zeit eine bedeutende militärische und administrative Funktion. Beeindruckend ist das heute noch in seinen Grundzügen erhaltene Ensemble aus Burgfeste und mittelalterlicher Siedlung: Das macht die besondere Bedeutung und den Reiz von Dilsberg aus. Sehenswert sind die Burgruine mit Aussichtsturm sowie der Burgbrunnen und der unterirdische Brunnenstollen.

Weitere Infos unter www.burg-dilsberg.de.

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