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Sanierung der Gabler-Orgel in Ochsenhausen

Bild: Gabler-Orgel

Bild: Gabler-Orgel
Fotos:
Stadt Ochsenhausen

  

Beschreibung

In seiner Heimatstadt Ochsenhausen hat der Orgelbauer Joseph Gabler in der Klosterkirche St. Georg von 1728–1753 eines seiner weltberühmten Instrumente geschaffen.

Zu Beginn der Sanierung galt es zunächst, die Statik des Orgelprospektes zu sichern.
Für die Sanierung des Instrumentes wurde unter vier Orgelbaufirmen ein Konstruktionswettbewerb durchgeführt mit dem Ziel, den historischen Bestand der Orgel umfassend zu sichern und die wesentlichen Parameter Gabler`scher Konstruktionsweise wieder herzustellen.
In dreijähriger Bauzeit gelang es den Orgelbauern, das gesamte Pfeifenwerk zu demontieren, zu inventarisieren und dann weitestgehend originalgetreu wieder einzubauen.
Seit Oktober 2004 ist die Orgel in ihrer ursprünglichen Klangfülle wieder zu hören.

Die Sanierung der Gabler-Orgel in Ochsenhausen galt in der Fachwelt als die größte Herausforderung für die Orgelrestaurierung der Gegenwart.


Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm

Projektbegleitung:
Vermögen und Bau Baden- Württemberg, Amt Ulm mit der Orgelkommission

Gesamtkosten:
1,45 Mio. Euro

Bauzeit:
08/1998–10/2004

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