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Neubau Finanzamt Karlsruhe,
Ergebnis VOF-Verfahren


Beschreibung

Programmatik:
Das Finanzamt Karlsruhe-Stadt soll auf dem landeseigenen Areal an der Durlacher Allee 31-33 einen Neubau erhalten (Nutzfläche ca. 6.000 m²). Weiterhin soll an der Durlacher Allee mittel- bis langfristig in einem 2. BA das Finanzamt Karlsruhe-Durlach (Nutzfläche ca. 5.900 m²) in einem separaten Neubau untergebracht werden. 

Verfahren:
In einem EU-weit ausgeschriebenen VOF-Verfahren hatten sich über 60 Architekturbüros beworben. Fünf Büros wurden nach einem Auswahlverfahren zur Ausarbeitung einer Entwurfsskizze aufgefordert und haben ihre Arbeiten zur Beurteilung eingereicht. 

Ergebnis:
Das Büro Wittfoht Architekten aus Stuttgart konnte das Beurteilungsgremium mit seinem Entwurf überzeugen. Seine einfache Gebäudeform orientiert sich in Ausrichtung und Höhe an den Bestandsgebäuden des ehemaligen Fabrikareals. Die kompakte Form definiert Bereiche von unterschiedlicher räumlicher Qualität: einen städtischen Vorplatz, welcher zur belebten Durlacher Allee orientiert ist und einen geschützten parkähnlichen Bereich als grüne Mitte im Blockinnern. Die Lösung versteht es, die städtebaulichen, klimatologischen und artenschutzrechtlichen Belange in sich zu vereinen und zeichnet sich durch einen geringen Flächenverbrauch an zusätzlichen versiegelten Flächen aus.


Projektdaten Finanzamt Karlsruhe-Stadt

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe

Fläche:
Nutzfläche: ca. 6.000 m²

Termine:
- VOF-Verfahren: März 2016
- Baugenehmigungsplanung: November 2016

Bauzeit:
Anfang 2018 bis Ende 2019


Siegerentwurf 

  

Neubau Finanzamt KA-Stadt
Bild: Lageplan 1. BA, Wittfoht Architekten, Stuttgart

Bild: Modelfoto 1. BA, Wittfoht Architekten, Stuttgart


Neubau Finanzamt KA-Gesamt
Bild: Lageplan 1.+2. BA, Wittfoht Architekten, Stuttgart

Bild: Modelfoto 1.+2. BA, Wittfoht Architekten, Stuttgart


Wittfoht Architekten, Stuttgart  

Baukörper, bestehend aus zwei miteinander verbundenen und in Nordsüdrichtung verschobenen Gebäudeteilen als Pendant zum Bestandsgebäude des Polizeipräsidiums.

Nutzfläche: 6.065 m²
BGF: 8.725,00 m²
BRI: 27.461,00 m³


Weitere Entwürfe

Bild: Lageplan 1.+2. BA, h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart

Bild: Modelfoto 1.+2. BA, h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart

h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart

Solitär mit mäandrischer Grundform.

Nutzfläche: 5.921 m²
BGF: 9.042,00 m²
BRI: 31.797,00 m³


Bild: Lageplan 1.+2. BA, Riegler Riewe Architekten GmbH, Berlin

Bild: Modelfoto 1.+2. BA, Riegler Riewe Architekten GmbH, Berlin

Riegler Riewe Architekten GmbH, Berlin

Baukörper bestehend aus zwei miteinander verbundenen und in Ostwestrichtung verschobenen Gebäudeteilen mit zwei Innenhöfen.

Nutzfläche: 5.958 m²
BGF: 8.701,00 m²
BRI: 30.305,00 m³


Bild: Lageplan 1.+2. BA, LOVE architecture+urbanism ZT GmbH, Graz

Bild: Modelfoto 1.+2. BA, LOVE architecture+urbanism ZT GmbH, Graz

LOVE architecture+urbanism ZT GmbH, Graz

Zwei in Ostwestrichtung verschobene würfelartige Baukörper mit überdeckten Innenhöfen.

Nutzfläche: 6.201 m²
BGF: 8.875,20m²
BRI: 31.434,00m³


Bild: Lageplan 1.+2. BA, Wulf Architekten GmbH, Stuttgart

Bild: Modelfoto 1.+2. BA, Wulf Architekten GmbH, Stuttgart

Wulf Architekten GmbH, Stuttgart

Freie Baukörperform mit offenen Höfen.

Nutzfläche: 6.035 m²
BGF: 9.568,46m²
BRI: 29.927,10m³

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