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Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg,
Modernisierung und Erweiterung des Jungviehstalls

Bild: Nord-Ost Seite

Bild: Innen Fressgitter

Bild: Innen Liegeboxen

Bild: Innen zwischen Doppelstützen
Fotos: Duckek, Ulm

  

Beschreibung

Das Gebäudeensemble des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg am Atzenberg umfasst unterschiedliche Funktionseinheiten, verteilt auf mehrere Gebäudekomplexe. Die Gebäude bilden entsprechend der Nutzung, Stall-, Maschinen-, Verwaltungs- Lehrgebäude eigene für sich geschlossene Gruppen.

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um einen Erweiterungsbau als Neubau für Jungviehtiere (6 bis 24 Monate). Insgesamt ist der neue Stall für 132 Tiere in vier Altersgruppen aufgeteilt. Die Funktionsfläche übernimmt folgende Aufgaben: Liegen, Fressen und Entmisten. Die Erweiterung besteht aus Dachträger (Brettschichtholz H 22cm) die auf Doppelträger und markanten konischen Doppelstützen belegt sind. Über die Dachträger ist eine Kalzip Dachdeckung aufgebaut worden.

Die Ostfassade des Bestandsgebäudes wurde geöffnet und das Tragwerk in doppeltem Achsabstand abgefangen und im Erweiterungsbau fortgeführt. Um die Nutzfläche frei einzuteilen und die Tiere in der Bewegung möglichst wenig einzuschränken, ist die Stützenzahl minimiert worden. Die Queraufstallung folgt dem Tragwerk. Dem Alter entsprechend werden die Tiere in Gruppen zusammengefasst und in unterschiedlich großen Liegeboxen gehalten. Die Liegeboxen sind mit Gummimatten belegt. Jede Gruppe erhält entsprechend notwendige Tränkebecken. Hinsichtlich der technischen Gebäudeausrüstung bestehen Anforderungen an die künstliche Belichtung und die Wasserversorgung.

Die Wasserversorgung ist im Fall eines Außenklimastalls frostfrei zu halten. Dies wird in der Regel über Wasserkreisläufe mit einer Umwälzpumpe erreicht. Der Stall wird aufgrund seiner offenen Struktur natürlich belüftet. Die erforderlichen Technischen Anlagen sind in der bestehenden Technikzentrale des Jungvieh-Bullenstalls untergebracht.

Projektdaten

Bauherr, Planung und Bauleitung:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg

SiGeKo:     
Rudolf Köberle, Ravensburg

Heizung, Lüftung, Sanitär:
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg

Elektro:
KIENLE, Beratende Ingenieure GmbH, Ostrach

Tragwerksplanung:
R&P RUFFERT, Konstanz

Bauphysik:     
Bau8sam, Ravensburg

Gesamtbaukosten:    
1,1 Mio. €

Bauzeit:     
10/2014 – 12/2015





  

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