Suchfunktion

Kloster und Schlossanlage Salem, Sofortmaßnahmen,
2. Bauabschnitt

Bild: Marstallgebäude

Bild: Marstallgebäude

Bild: Betsaal

Bild: Restaurator bei der Arbeit

Bild: BetsaalFotos
Dr. Dörthe Jakobs Landesamt für Denkmalpflege,
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg,
AeDis AG

  

Beschreibung

Die 2009 nach dem Erwerb der Kloster und Schlossanlage Salem durch das Land Baden-Württemberg begonnenen Sofortmaßnahmen wurden mit dem zweiten Bauabschnitt unmittelbar nach Abschluss des ersten Bauabschnittes im Jahr 2012 weitergeführt.

Das zweite Paket umfasste im Wesentlichen die folgenden Maßnahmen:

Prälaturgebäude mit neuem Museum:
Der Dachstuhl des West- und Südflügels wurde analog den Maßnahmen im Nord- und Ostflügel saniert. Es wurden 80% der bauzeitlichen Ziegeldeckung umgedeckt sowie Wartungsstege eingebaut. Es wurden die original barocken Innenhoffassaden sowie Fenster und Sandsteinlaibungen konservierend restauriert. Die Raumschale der Flur einschließlich Haupttreppenhaus wurde ebenfalls restauriert sowie Brandschutzmaßnahmen und eine neuzeitliche Beleuchtung realisiert. Im Erdgeschoss erfolgte der Einbau des Klostermuseums.

Betsaal:
Das ehemalige Sommerrefektorium, das als Betsaal für die evangelische Kirchengemeinde genutzt wird, verfügt über eine opulente Stuckausstattung an Decke und Wand. Neben konservierenden Sicherungsmaßnahmen erfolgte die Reinigung dieser ab Oktober 2012 mittels eines Latexstrahlverfahrens. Den einfach verglasten Fenstern wurde eine Isolierglasscheibe außen vorgesetzt, die elektrische Kirchenbankheizung erneuert und eine Mess- und Regeltechnik zur Klimastabilisierung installiert.

Marstallgebäude:
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an Dachkonstruktion und Dach sowie an den Putzfassaden mit Sandsteinelementen erfolgte die Restaurierung der barocken Ausgestaltung im Innenraum. In den Wintermonaten 2013/14 waren zehn Restauratoren mit der anspruchsvollen Sanierungsarbeit an den acht Fresken und der Raumschale beschäftigt.

Münster: 
Mustersanierung  der Gemälde in 2 Jochen.

Alle Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege in zahlreichen Ortsterminen festgelegt.
 

Projektdaten

Bauherr:
Land Baden-Württemberg, vertreten durch Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg

Wohnungseigentümergemeinschaft Land Baden-Württemberg und Markgräflich Badische Verwaltung vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Ravensburg 
   
Projektleitung:  
Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Ravensburg 

Baudurchführung:   
Büro AeDis AG , Ebersbach-Roßwälden mit Architekt Bruno Siegelin, Herdwangen

Gesamtbaukosten:
6,2 Mio.

Bauzeit:
11/2011 – 09/2014


 Flyer

  

Fußleiste