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Universität Konstanz, Sanierung Botanisches Forschungslabor

Bild: Das sanierte Laborgebäude von Süden

Bild: Ein hoher technischer Installationsgrad prägt das Funktionsgebäude

Bild: Speziallampen sorgen für künstliches Sonnenlicht
Fotos:
Vermögen und Bau
Baden-Württemberg,
Amt Konstanz

  

Beschreibung

Eingebunden in die Gesamtanlage des Botanischen Gartens der Universität Konstanz befand sich ein Normgewächshaus als "Forschungslabor". Nach rund 30 Jahren Nutzungsdauer war das Gebäude in vielen Bereichen abgängig und erneuerungsbedürftig. Mit einem Gesamtaufwand von rund 1,2 Mio. € konnte im Jahr 2006 in einer Bauzeit von sechs Monaten das Gebäude hin zu einem tatsächlichen Forschungslabor mit 278 m² Hauptnutzfläche modernisiert werden. Der neue Baukörper besteht aus der Addition zweier standardisierter Glashäuser im Rastermaß, unterteilt in acht gleichgroße, einzeln zu steuernde Forschungskabinen. In jeder Kabine können je nach wissenschaftlicher Fragestellung andere Wachstumsbedingungen für die Pflanzen eingestellt werden. Dies wird über separate Kreisläufe für Heizung, Lüftung, Kühlung und spezielle Vorrichtungen für Sonderbeleuchtung erreicht.

Projektdaten

Bauherr:
Land Baden Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Konstanz

Architekt:
Karl-Heinz Henninger, Konstanz

Technische Ausrüstung:
Jaeger, Mornhinweg und Partner, Stuttgart (Heizung, Lüftung, Sanitär)
Müller & Bleher, Radolfzell (Elektro)

Gesamtbaukosten:
1,2 Mio. €

Bauzeit:
04/2006–11/2006

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